Position bei Meditation

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Haltung bei Meditation

  
Wenn wir Meditation üben, müssen wir einen bequemen Sitz zu haben und eine gute Haltung. Das wichtigste Merkmal der Haltung ist unser Rücken gerade zu halten. Damit wir dies tun, wenn wir auf einem Kissen sitzen, stellen wir sicher, dass die hintere Seite des Meditations-Kissens etwas höher ist als vorne.  Unser Becken ist leicht nach vorn geneigt. Es ist nicht erforderlich, zunächst mit gekreuzten Beinen zu sitzen, aber es ist eine gute Idee, sich an die Haltung des Buddha zu gewöhnen. Wenn wir diese Haltung nicht halten können, sollten wir so sitzen, wie dies komfortabel bleibt auch kniend oder auf einem Stuhl.

 

Die Merkmale der Meditations-Haltung sind:

 

Die Beine sind im Idealfall gekreuzt. Dies hilft, Gedanken und Gefühle der begehrende Anhaftung zu reduzieren.

 

Die rechte Hand liegt oben  in der linken Hand. Die Spitzen der Daumen leicht angehoben berühren sich.

 

Die Hände sind etwa vier Fingerbreit unterhalb des Nabels gehalten. Dies hilft uns, eine gute Konzentration zu entwickeln.

 

Die rechte Hand symbolisiert Methode und die linke Hand symbolisiert Weisheit. Beide zusammen symbolisieren die Vereinigung von Methode und Weisheit.

 

Die beiden Daumen auf der Höhe des Nabels symbolisieren das Lodern des inneren Feuers.

 

Der Rücken ist gerade, aber nicht angespannt. Dies hilft uns, einen klaren Kopf zu entwickeln und zu pflegen, und es ermöglicht, dass die subtilen Energiewinde frei fließen.

 

Die Lippen und Zähnen sind wie üblich geschlossen, aber die Zunge berührt die Rückseite der oberen Zähne. Dies verhindert eine übermäßige Speichelfluss und auch wird so verhindert, dass unser Mund zu trocken wird.

 

Der Kopf ist ein wenig nach vorne gekippt. Dies hilft, psychische Erregung zu verhindern.

 

Die Augen sind entweder vollständig geschlossen oder bleibt halb offen und der Blick entlang der Linie der Nase nach unten gerichtet. Wenn die Augen weit geöffnet sind, sind wir wahrscheinlich abgelenkt.

 

Die Schultern sind gerade und die Ellenbogen sind während der Meditation leicht angewinkelt.

 

Text von Karlheinz Pflug